Berlin: BVG-Überwachungskameras können mithören

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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) räumen ein, dass ihre neuen Kameras dazu in der Lage sind, auch den Ton der Fahrgäste zu übertragen. Die Polizei bemängelt mitunter, dass zu den angeforderten Videos von Straftaten (alleine im Jahr 201.861.130 Stunden Videomaterial) der Ton gefehlt hat, weshalb der Tathergang nur schwer rekonstruierbar war. Kritiker befürchten, dass die Polizei fordern könnte, das technisch Mögliche in absehbarer Zeit in die Praxis umzusetzen.

Gemäß einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der FDP, gab die BVG bekannt: „Kameras der neueren Generation sind in der Lage, Audiodaten zu übertragen“, wie die Berliner Zeitung berichtet.. Allein im Jahr 2018 wurden Fahrgäste durch 10.853 Kameras beobachtet, das sind tausend mehr, als noch im Jahr 2017. Wie die BVG jedoch beruhigend mitteilt, wurde die Tonfunktion der Überwachungsobjekte deaktiviert.

Petra Nelken, BVG-Unternehmenssprecherin, informiert, dass die Geräte bereits mit Mikrofon ab Werk geliefert werden: „Unser Datenschutzbeauftragter hat genau festgelegt, wer darauf Zugriff hat und wer nicht. Die Mitarbeiter in der Sicherheitszentrale haben nur die Bilder und keinen Ton.“

Quelle: https://tarnkappe.info/berlin-bvg-ueberwachungskameras-koennen-mithoeren/



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